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Daten, Fakten und Hintergründe zur Geschichte des deutschsprachigen Films

Kino, Krieg und Tulpen
Deutsch-Niederländische Filmbeziehungen

Hollandmädel
Hollandmädel (D 1953, J. A. Hübler-Kahla): Sonja Ziemann, Gunnar Möller
Quelle: DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt a.M. / Artur Braunre-Archiv

XVII.Internationales Festival des deutschen  Film-Erbes
33. Internationaler Filmhistorischer Kongress

Interne Sichtung: 7. - 10. Mai 2020, Berlin (fällt aus!)
Festival: 13. - 22. November 2020, Hamburg
Kongress: 19. - 21. November 2020, Hamburg

Weitere Informationen zum cinefest gibt es hier: www.cinefest.de


Aktuelles


30 Jahre HH-Prag

Karel Lamač: Film-Europäer zwischen Prag und Hamburg

Eine Retrospektive vom 5.–17.September 2020 im Kommunalen Kino Metropolis Kleine Theaterstraße 10, Hamburg

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Hamburg – Prag präsentiert CineGraph zusammen mit dem Národní Filmový Archiv (NFA), Prag, und dem Metropolis-Kino eine Retrospektive mit Filmen des Schauspielers und Regisseurs Karel Lamač (1897-1952).
Geboren in Prag wendet er sich nach einem Pharmazie-Studium dem Film zu. Nach dem Ersten Weltkrieg macht er sich einen Namen als Komödiant in tschechischen Filmen, ab 1919 auch als Regisseur. Besonderen Erfolg hat er vor und hinter der Kamera mit Komödien, die er zusammen mit der Schauspielerin Anny Ondra/Ondráková (1903-1987) dreht, der vor fünf Jahren unser Partnerschafts-Programm galt. 1926 inszeniert er die ersten Verfilmungen des Romans um den braven Soldaten Schweik. Lamačs Mitarbeiter sind häufig der Drehbuchautor Václav/Wenzel Wasserman und der Kameramann Otto Heller. Ab 1928 arbeiten Ondra und Lamac regelmäßig in Berlin. Mit Die vom Rummelplatz (cinefest DVD 2007) gelingt ihnen der Übergang zum Tonfilm. Der Film ist zugleich die erste Produktion der von ihnen in Berlin gegründeten Firma Ondra-Lamac-Film GmbH. In den frühen 1930ern drehen Lamač/Ondra eine Reihe deutsch-französischer Sprachversionen (MLVs).
Ihre Zusammenarbeit setzen sich auch nach 1933 fort. Lamač kann zunächst in Nazi-Deutschland weiterarbeiten, hat jedoch zunehmend Probleme. Er pendelt zwischen Berlin, Prag und Wien, dreht unpolitische Komödien und Krimis. Sein letzter deutscher Film ist 1938 die Operette Frühlingsluft.
1939 muss Lamač auch das besetzte Prag verlassen und exiliert kreuz und quer durch Europa. Nach dem Krieg kann er noch zwei Filme in Paris vollenden, ehe er 1952 im Atelier Bendestorf mit Die Diebin von Bagdad seinen letzten Film inszeniert. Er stirbt im Sommer des Jahres in Hamburg.

mehr zum Programm in Kürze


DAS INDISCHE GRABMAL (D 1921, Joe May) - auf Blu-ray und DVD


In der cinefest-edition ist die Blu-ray DAS INDISCHE GRABMAL (1921, Joe May) erschienen!
Damit ist der Zweiteiler in der restaurierten Fassung erstmalig in Deutschland erhältlich.
Musikbegleitung von Irena Havlová und Vojtěch Havel.
Die Edition ist auch als DVD erhältlich und wird von AV Visionen publiziert.
DAS INDISCHE GRABMAL. 1. DIE SENDUNG DES YOGHI (D 1921, 132 min)
DAS INDISCHE GRABMAL. 2. DER TIGER VON ESCHNAPUR (D 121, 110 min)
inkl. 28-seitiges Booklet
Herausgegeben von CineGraph und Bundesarchiv
In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Blu-ray: 18,99 Euro / DVD: 14,99 Euro
Erhältlich bei online-Kaufhäusern, z.B.:
amazon
Saturn
Mediamarkt
und natürlich bei gut sortierten lokalen Händlern!



Aktivitäten

Festival
cinefest - Internationales Festival des deutschen Film-Erbes
Auszeichnungen zum deutschen Film-Erbe:
Willy Haas-Preis
Reinhold Schünzel-Preis

Kongresse
Die
filmhistorischen Kongresse 1988 - 2004 im Überblick.
Die Kongresse ab 2005 finden Sie auf www.cinefest.de


Kooperation mit cinepur
Cinepur ist ein tschechisches Magazin für Filmliebhaber. In ihrer Ausgabe Nr. 96 (November/Dezember) gab es einen Themenschwerpunkt zum aktuellen deutschen Film. Ergänzend gab es dazu auch einen Workshop am 17. Oktober im Goethe-Institut in Prag.
Die Artikel in deutscher Sprache


Forschung
Das
Hamburgische Centrum für Filmforschung mit seinen Aktivitäten und Publikationen.
Mitgliedschaft bei CineGraph e.V.

Filmportal
Das Deutsche Filminstitut - DIF baut zusammen mit CineGraph ein zentrales Internetportal zum deutschen Film auf.

Praktikum
CineGraph e.V. bietet Praktikumsplätze an.


Publikationen

Lexikon
Das
Lexikon zum deutschsprachigen Film.
Mit einer Vorschau auf kommende Lieferungen
und Biografien auf diesem Server

Die Buchreihe
Die filmhistorische Reihe
CineGraph Buch.
Neu:
Gegenwart historisch gesehen. Kultur und Politik 1789-1848 filmisch reflektiert.

cinefest Katalogbuch
Die Kataloge zum jährlichen cinefest
Neu: Meister des Weimarer Kinos. Joe May und das wandernde Bild.

cinefest DVD-Edition
Seit 2006 erscheint zum Festival eine begleitende DVD, auf der mehrere komplette Filme zum jeweiligen Thema enthalten sind. Die DVDs sind als Beilage im Festival-Katalog enthalten, aber auch einzeln erhältlich. Zur Übersicht



Film Europa
German Cinema in an International Context
Verlegt von Berghahn Books


Filmgeschichte
FilmMaterialien:
Presse, Dokumente und Vermischtes zu Retrospektiven

Drehbücher
FILMtext. Drehbücher zu klassischen
deutschen Filmen


Online-Informationen

Ateliers
Berliner Film-Ateliers: Ein kleines (Online-) Lexikon
zu Orten der Filmgeschichte.

Klaus Wyborny
Der hamburger Filmmacher Klaus Wyborny informiert über seine Arbeit



Ressourcen
Links zu Kooperationspartnern und anderen filmhistorischen Quellen


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Rev 05-Aug-2020